Juschtschenko: Ukraine kommt Gasverpflichtungen voll nach
"Schönwetterpolitik"
Fischer betonte, dass Österreich nicht nur eine "Schönwetterpolitik" mit der Ukraine unterhalte, sondern Gespräche auch in schwierigen Zeiten führe. Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise solle man zusammenarbeiten, damit das Vertrauen konstant bleibe. Die Gas-Frage sein ein komplexes Problem.
Die Ukraine habe sich in den vergangenen Jahren wesentlich an die EU angenähert, sagte Juschtschenko. Es gehe bei der weiteren Annäherung aber nicht um bestimmte Termine sondern um Ziele. Die Ukraine habe eine Entfernung zur EU zurückgelegt, die sie sich "vor fünf Jahren nicht hätte träumen lassen". "Wir sind zufrieden mit dem Lauf der Verhandlungen", meinte der ukrainische Präsident in Bezug auf die Ausarbeitung eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und der Ukraine. Aber viele technische Fragen müssten noch geklärt werden. Bisher habe man sieben von 26 Kapiteln abgeschlossen. Juschtschenko drückte die Hoffnung aus, dass Kiew beim Ukraine-EU-Gipfel im Dezember dieses Jahres imstande sei, das Abkommen zu unterzeichnen.
"Zuverlässiger Partner"
Der ukrainische Präsident lobte die "überaus guten positiven Beziehungen" zu Österreich. Österreich sei ein zuverlässiger Partner in der Außenpolitik. Bei Schlüsselfragen, einschließlich des europäischen EU-Wegs der Ukraine, seien sich Wien und Kiew einig.
Fischer hob die "sehr gute und sachliche Atmosphäre" des Besuchs hervor. (APA)



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